Die Schiffskatze in der Norderstraße
Das von Flensburg aus viele Matrosen zur See angeheuert sind, ist keine Frage. Aber auch Katzen? Dabei sind die doch so Wasserscheu? Tja, da täuschen wir uns aber! Denn vielen Fellnasen störte das Wasser herzlich wenig. Eine Menge an Katzen sind zur See gefahren und das aus verschiedensten Gründen.
Die Bedeutung der Schiffskatzen in der Seefahrt
Schiffskatzen waren seit Jahrhunderten treue Begleiter der Seefahrer. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Ratten und Mäuse zu jagen, die die Vorräte und Ladungen der Schiffe bedrohten. Diese Tiere waren nicht nur eine Gefahr für die Lebensmittel, sondern konnten auch Krankheiten verbreiten. Katzen waren daher unverzichtbare Mitglieder der Schiffsbesatzung, die für Sauberkeit und Hygiene sorgten. Darüber hinaus spendeten Schiffskatzen den Seeleuten Trost und Gesellschaft auf den oft langen und einsamen Seereisen. Sie galten zudem als Glücksbringer, denen nachgesagt wurde, Unglück abzuwehren und gutes Wetter zu bringen.
Flensburgs maritime Geschichte und die Schiffskatzen
Flensburg, eine Stadt mit tiefen maritimen Wurzeln, war ein bedeutender Hafen- und Handelsplatz. Die Seefahrt spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung und dem Wohlstand der Stadt. Schiffskatzen waren in den Häfen von Flensburg ein vertrauter Anblick und waren wahrscheinlich mehr an Bord, als wir vermuten oder uns erahnen können.
Der kleine Schiffskater Richtung Herrenstall/Norderstraße soll an die unzähligen mutigen Katzen erinnern, die jeden Sturm und Wellengang trotzten. Man kann eine Katze nicht dazu zwingen, an Board zu gehen, sondern sie entschieden sich ganz klar für das Abendteuer auf See.
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